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Aktuell
Ballhaus Naunynstraße
seit 2008
Pressekonferenz am 25.09.2008Eingang ins BallhausSaal

Das Ballhaus Naunynstraße wurde 2008 von der künstlerischen Leiterin Shermin Langhoff unter der Schirmherrschaft von Fatih Akın als translokales Theater neu eröffnet und ist seitdem ein Kristallisationspunkt für KünstlerInnen migrantischer und postmigrantischer Verortung und weit darüber hinaus.

In den ersten beiden Spielzeiten wurden bei einer Auslastung von über 90 Prozent  50.000 BesucherInnen erreicht – mit 20 Premieren und Uraufführungen von Eigen- und Koproduktionen; mit vielen Gastspielen von Hamburg bis München, Amsterdam bis Bern und Istanbul bis New York; mit einer großen Anzahl interdisziplinärer Projekte, Filmreihen, Lesungen, Konzerten und mit lokalen Projekten zur Kunstvermittlung wie der Kiez-Monatsschau im Rahmen der akademie der autodidakten.

Die dritte Spielzeit brachte eine verstärkte Aufmerksamkeit durch die deutschsprachige und internationale Theaterlandschaft mit sich, nachdem Verrücktes Blut von Nurkan Erpulat und Jens Hillje, einer Koproduktion mit der Ruhrtiennale, im Jahr 2011 zu einem Dauergast auf renommierten Festivals wie dem Berliner Theatertreffen, den Mühlheimer Theatertagen und dem Heidelberger Stückemarkt avancierte.

Unterdessen stieg die Auslastung des kleinen, charismatischen Hauses in der Nähe des Kottbusser Tors auf über 100 Prozent , erreichte alleine im Haus 26.000 gezählte BesucherInnen und über die Gastspiele von Verrücktes Blut, Lö Bal Almanya, Ferienlager und anderen Stücken weitere 10.000 ZuschauerInnen, die neue künstlerische Praxis im Ballsaal von 1863 wurde zum vielfachen Forschungs- und Vorzeigeobjekt verschiedenster Disziplinen und zuletzt von Kritiker/innen der Deutschen Bühne zum überzeugendsten Off-Theater bundesweit gewählt.

Im Fokus der Aufmerksamkeit steht ein breites Netzwerk an KünstlerInnen und KuratorInnen. Unter anderem arbeiten Nevin Aladag, Züli Aladag, Mıraz Bezar, Wagner Carvalho, Neco Çelik, Nurkan Erpulat, Modjgan Hashemian, Hakan Savaş Mican, Emine Sevgi Özdamar, Michael Ronen, Marianna Salzmann, İdil Üner, Feridun Zaimoğlu u.v.a. für das Ballhaus. Mit dem Regisseur Nurkan Erpulat arbeitet Shermin Langhoff bereits seit 2006 eng zusammen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit entstanden noch am Hebbel Am Ufer (HAU) die Inszenierungen Faked und Jenseits – Bist du schwul oder bist du Türke?, am Ballhaus Naunynstraße dann Schattenstimmen, die Musiktheaterproduktion Lö Bal Almanya und zuletzt Verrücktes Blut in Koproduktion mit der Ruhrtriennale.

Auf der ständigen Suche nach Neuerungen und Erweiterungen des Blickfeldes, Brüchen und verschütteten Erinnerungen bildet sich das Haus ohne Ensemble dennoch einen festen Stamm an Gesichtern, Namen und Haltungen, die das postmigrantische Theater über das Schlagwort der Saison hinaus zu einem Experimentierfeld machen, das vom ästhetischen in den soziokulturellen Raum hinein und durchaus auch wieder zurück strahlt. Im genannten Ensemble spielen unter anderen Sesede Terziyan, Mehmet Yılmaz, Nora Abdel-Maksoud, Cem Sultan Ungan, Aylin Esener, Pınar Erincin, Melek Erenay, Muri Seven, Elmira Bahrami, Vernesa Berbo, Theresa Henning, Pegah Ferydoni, Sanam Afrashteh, Laurens Walter, Tim Seyfi, Michael Wenzlaff , Peter Becker und Tamer Arslan.

Das Ballhaus Naunynstraße ist eine kommunale Einrichtung von Friedrichshain-Kreuzberg in Trägerschaft von kultursprünge e.V., gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten und unzähligen Einzelprojektförderern, wie dem Hauptstadtkulturfonds, der Kulturstiftung des Bundes, dem Auswärtigen Amt u.v.a.

 
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Website des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau Festspielhaus Hellerau
Website des Pfau Verlages Pfau Verlag
Publikation "Limina", erschienen im Pfau Verlag

youtube Limina auf YOU TUBE

Berlin - New York Dialogues
Ausstellungsprojekt in New York und Berlin, November 2007 / März 2008
Center for Architecture, NYdie Ausstellung in Berlinmap detail
Berlin und New York City. Zwei Metropolen, welche gegenwärtig rasante wie umwälzende Transformationsprozesse erleben. Beide jeweils auf ihre Weise. Die mit diesen Veränderungen einhergehenden Herausforderungen an Stadtplaner und die sich bietenden Möglichkeiten der Umsetzung zeitgenössischer Architekturentwürfe werden in der Ausstellung Berlin - New York Dialogues: Building in Context exemplarisch behandelt und verglichen.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem AIA New York Chapter / Center for Architecture in New York und dem Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin. Die Ausstellung wurde von beiden Architekturzentren konzipiert und kuratiert und wird in New York zudem als Teil des von der Carnegie Hall veranstalteten Festivals Berlin in Lights präsentiert.
Ab März 2008 war die Ausstellung in Berlin, im DAZ zu sehen.

Ausstellung in New York vom 8. November 2007 - 26. Januar 2008
Center for Architecture, New York
563 LaGuardia Place, New York NY 10012

Ausstellung in Berlin vom 7. März - 4. Mai 2008
Deutsches Architektur Zentrum DAZ, Berlin
Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin

weitere Informationen in hier: Nähere Informationen zum Projekt Berlin - New York Dialogues
Fotodokumentation Berlin-New York Dialogues hier: Fotos Berlin-New York Dialogues

Projekt Limina
Interdisziplinäres Musikprojekt vom 16. bis 18. März 2007 im Festspielhaus Hellerau, Dresden
Das Festspielhaus HellerauDie Black Box des Projekts LiminaPatrick Frank bei der Probe "Limina"
Im Oktober 2006 ist in Dresden, Zürich, London und Berlin mit den Vorbereitungen und der Organisation des im März 2007 stattgefundenden Projekts Limina begonnen worden.
Das Projekt Limina, aus der Projektreihe traute des Komponisten Patrick Frank, setzt sich künstlerisch und theoretisch mit der Indifferenz-Problematik auseinander. Beliebigkeit und Austauschbarkeit prägen unseren kulturellen Alltag. Eine neue (Wert)Differenz zu schaffen erscheint schwieriger denn je. Zur Behandlung seines Themas bedient sich Limina künstlerischer Mittel, um zugleich deren Selbstreflexion in Frage zu stellen, vor dem Hintergrund, dass eine verbindliche Materialdiskussion nicht mehr existiert und die ästhetische Gegenwart in unüberschaubare Strömungen und Sprachen zerlegt ist.

Die Publikation Limina ist im Pfau Verlag erschienen mit Artikeln von Prof. Dr. Peter Gross, Dr. Harry Lehmann, Isabel Mundry, Stefan Bachmann, Prof. Daniel Fueter, Thomas Müllenbach und Patrick Frank.
ISBN 978-3-89727-358-0

weitere Informationen hier: Nähere Informationen zum Projekt Limina
Fotodokumentation Limina hier: Fotos Limina
Archiv
Frühere Mitarbeit
    Schrumpfende Städte – shrinking cities
Forschungs- und Ausstellungsprojekt
2005 bis 2006, 2008
weitere Informationen hier:
 
Informationen zum Projekt Schrumpfende Städte - shrinking cities
    kraut
Mobiles Zeitungsprojekt durch Deutschland
2004
weitere Informationen hier:
 
Informationen zum mobilen Zeitungsprojekt kraut
    Kulturstiftung des Bundes
Teilzeitanstellung während des Studiums
2002 bis 2004
weitere Informationen hier:
 
Informationen zur Kulturstiftung des Bundes
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